Speaker / Dozent

Kreativität • Inspiration • Innovation

Fachvorträge

Narrative Medizin und Storytelling als Methode in der Psychotherapie

Als Speaker und Leiter von Seminaren und Workshops. Der Schwerpunkt meiner Vorträge basiert auf dem spannenden Feld des psychotherapeutischen Vorgangs und der Dramaturgie - die narrative Medizin. Anhand der Psyche und der Konzipierung von Filmfiguren kehre ich gewissermaßen das analytische Konzept in ein konstruktivistisches um. Hierbei habe ich die Beobachtung gemacht, dass sich fiktive Geschichten für Drehbücher und fiktive Narravite viel leichter entwickeln lassen, wenn der innere psychische Konflikt in der Figur klar angelegt ist. Das Verstehen und das Zusammensetzen dieses inneren Konfliktes und sein Wirken im Inneren und im Außen der Figur bringt Klarheit in den kreativen Vorgang. Analog zur Heldenreise widerum, die dem therapeutischen Weg sehr ähnelt, profitieren echte wie fiktive Charaktere von den verschiedenen Etappen, die durchlaufen werden, um letztlich in der Einsicht, Veränderung und Heilung "anzukommen". Allein die eigene Geschichte zu erzählen heilt. Hierüber zu berichten, welche Methoden und wer alles davon profitiert, bereitet mir großen Spaß und ist mir eine große Motivation auch meinem Publikum diese Einsichten zu vermitteln. Meine Vorträge richten sich gleichermaßen an Ärzte, Therapeuten, Dramaturgen, Autoren, Kreative und Interessierte, an das sogenannte fachfremde Publikum und an neugierige Menschen. An Entscheider und an Influencer. An Trainier und Führungspersönlichkeiten. Mein Schwerpunkt bleibt kontextorientiert angepasst an die jeweilige Zielgruppe. Ich übertrage paradigmatisch meine Erfahrungen hierin, so dass alle an dieser einen, alles beherrschenden Reise teilhaben können.

Vortragsorte

Herzogsägmühle Peiting / Beruffachschule Schongau / Med-Vital Going / Medicine-Akademie München / Health-Media Award Köln / Lions-Club Wolfratshausen / Filmakademie Wien / Universität Zürich / Münchner Filmwerkstatt / Hamburger Filmwerkstatt / Int. Chirurgie-Kongress Berlin / Filmhaus Babelsberg Studio Babelsberg Potsdam / Zentralverband des deutschen Handwerks Berlin / Gasteig München / Film Commission Region Stuttgart / Katholische Akademie Schwerte / Country Club Kitzbühel / inner.i / Universität der Bundeswehr München / 


Filmwerkstatt München Einführungsseminar Persönlichkeitspsychologie

Rechercheseminar "Spannende Figuren"

Die Hauptfigur jeder Geschichte kann nur zum Helden reifen, wenn ihr ein starker, glaubwürdiger Antagonist gegenüber steht. Zu oft gibt es bei Schreiben, Inszenieren und Darstellen dieser aber konzeptuelle Schwierigkeiten - eine konfliktbezogene Herangehensweise kann diese aus dem Weg schaffen und der Figur Leben einhauchen.
Besonderes Augenmerk liegt in diesem Seminar deshalb auf dem Neuen, das in der Wechselwirkung zwischen Antagonist und Held entsteht, sich auf das Publikum überträgt und bei diesem eine emotionale Reaktion auslöst. Diese auch als psychotherapeutische Reise lesbare dramaturgische Entwicklung der Figuren gelingt nur durch einen starken, wirksamen Protagonisten und einen ebenso starken Antagonisten.
Um diese Figuren zu verstehen, erhalten die Teilnehmer eine Übersicht spezieller Persönlichkeitsmerkmale an Beispielen psychiatrischer Krankheitsbilder, Persönlichkeitsstörungen und Psychopathien. Mit Fallbeispielen aus Spielfilmen werden einzelne Persönlichkeitsstörungen durchgearbeitet und ihr dramaturgisches Potential gewürdigt.
Die Konstruktion antagonistischer Figuren im Kontext einer Filmdramaturgie erfolgt in der Gruppenarbeit und unter Zuhilfenahme erprobter Techniken der modernen und klassischen Psychoanalyse. Die Entitäten Konflikt, Neurose und Persönlichkeit wird dekonstruiert und für die Dramaturgie passend neu zusammengesetzt.
Psychische Mechanismen werden erläutert und ihr dramaturgisches Potential erklärt: Verdrängung, Verleugnung, Identifikation, Reaktionsbildung, Vergessen, Sublimierung...
Gemeinsam gearbeitet wird mit Konzepten zum Persönlichkeitsstil (narzisstisch, borderline, zwanghaft, antisozial, impulsiv, ängstlich-vermeidend), sowie nach dem Modell der Selbstpsychologie, um psychische Merkmale im Inneren einer Figur und im Bindungsverhalten nach Außen darzustellen.